Ein voller Erfolg: Die „national Express Yourself Conference 2015“

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Die „national Express Yourself Conference“ war ein voller Erfolg. Spannende Projekte, interessante Vorträge und anregende Diskussionen waren an diesem 4. März 2015 zu erwarten – und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Neckar-Kreis hatten in den letzten Monaten intensiv an ihren Projekten und deren Präsentationen gearbeitet und sich auf die große Tagung vorbereitet.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit eigens entwickelten Experimenten ihre Projekte beforschten und Messreihen durchführten, um die Funktion und Effizienz ihrer Projekte zu testen, würden ihre Ergebnisse auf dieser Konferenz präsentieren.

Die Vortragenden hatten an alles gedacht. Anschauliche, gut ausformulierte Ergebnisse wurden einem interessierten Publikum zunächst in kleiner Runde präsentiert und diskutiert.

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Dabei wurden nicht nur die Zuhörenden über das Leben im Weltall durch die Stephen-Hawking-Realschule in Neckargemünd aufklärt und wie es möglich ist, eine achtköpfige Besatzung auf dem Weg zum Mars nicht nur mit Wasser und Sauerstoff, sondern auch mit Nahrung zu versorgen; es wurde auch über die Haltbarkeit von Handcremes diskutiert, welche die Schülerinnen und Schüler des St. Raphael-Gymnasiums in Heidelberg in eigenen Experimenten auf einem anschaulichen Poster präsentierten.
Eine weitere Gruppe Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des St. Raphael-Gymnasiums hatten sich der spannenden Aufgabe gewidmet, einen tragbaren MultireChargeable Accumulator zu entwiIMG_5005_kckeln – einen Akku zum Aufladen elektrischer Kleingeräte, der mit verschiedenen erneuerbaren Energien betrieben und aufgeladen werden kann. Hierzu untersuchten sie die Möglichkeiten, wie man mit geringem Aufwand effizient Energie durch verschiedene umweltschonende Verfahren in elektrische Energie umwandeln kann, um letztendlich einen Handyakku aufzuladen.
Intensiv wurde auch über das Thema erneuerbare Energie und deren Nutzung diskutiert. Das Kraftwerk der Zukunft, so die Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Gymnasiums in Mannheim, ist das Aufwindkraftwerk, welches Sonnenenergie und aufsteigende Luft effizient in elektrische Energie umwandeln kann.

Die Freie Schule Lernzeiträume wartete mit Überlegungen zu alternativen Treibstoffen auIMG_5641_kf. Hierzu hatten die Jugendlichen die Vergärung von Obstresten und Abfällen, die Destillation von Obstmaische und die Verbrennung von Alkohol, genauer Ethanol, untersucht und ihr Destillat auf seine Brenneigenschaften untersucht.
Eine weitere Schülerforscher-Gruppe hat sich mit den menschlichen Sinnen und deren Manipulation beschäftigt. Die Gruppe widmete sich der Erforschung des Zusammenspiels der Sinne und beschäftigte sich insbesondere mit der Frage, wie der Geschmackssinn durch andere Sinne beeinflusst wird. Anhand von Geschmacks-Tests in der Altersgruppe der 12- bis 16-Jährigen haben die Jugendlichen den Geschmackssinn unter verschiedenen Bedingungen getestet.

Schon bei der Wahl der Finalisten aus den beiden Vortragssträngen tat sich die Jury schwer. Die Vorträge waren einer wissenschaftlichen Tagung mehr als würdig und der Einfallsreichtum, die Kreativität und der Erfindergeist der Schülerinnen und Schüler derart vielfältig, dass es schon hier zu einem „Kopf an Kopf“-Rennen kam.
Schließlich entschied sich die Jury für den Vortrag der Freien Schule LernZeitRäume mit ihrem alternativen Treibstoff aus Obstabfällen und für das Thema des St. Raphael-Gymnasiums, dem Bau eines MultireChargeable Accumulators. Diese beiden Gruppen hatten nun die Aufgabe vor allen Schülerinnen und Schülern der Tagung ihre Vorträge nochmals zu präsentieren.
Souverän stellten die beiden Forschergruppen ihre Vorgehensweisen und ihre Ergebnisse vor, anschaulich mit Bildern, Tabellen und kleinen Showeinlagen, die praktisch demonstrierten, wie umfassend die Schülerinnen und Schüler sich Gedanken zur Umsetzung ihrer Projekte gemacht hatten.

Die Jury machte sich die Entscheidung, wer von den beiden vortragenden Gruppen als Gewinner hervorgehen würde, nicht leicht. Wer von den beiden Finalisten – die Freie Schule LernZeitRäume mit ihrem alternativen Treibstoff aus Obstabfällen oder das St. Raphael-Gymnasium mit dem MultireChargeable Accumulator – würde zum Sieger gekürt werden?
Beide Finalisten hatten überzeugende und ansprechende Präsentationen vor dem gesamten Publikum der Tagung präsentiert und mit ihren Ergebnissen überzeugt.

Schlussendlich entschied sich die Jury für das Projekt des St. Raphael-Gymnasiums mit ihrem tragbaren MultireChargeable Accumulator.

Siegerehrung

Die Gewinner der nEYC 2015: Das St. Raphael-Gymnasium aus Heidelberg

Die glücklichen Gewinner werden ihren Vortrag an der internationalen „Express Yourself Conference“ am 11. Mai 2015 nochmals präsentieren, dieses Mal allerdings dann auf Englisch! Zusammen mit elf weiteren Ländern und den Gewinnern der dortigen Express Yourself Conferences werden die Schülerinnen und Schüler des St. Raphael Gymnasiums interessante, wissenschaftliche Diskussionen führen, mit Schülerinnen und Schülern aus Jordanien, der Türkei, Großbritannien, Griechenland, Italien und weiteren Ländern und sich dabei naturwissenschaftlich über die Landesgrenzen hinaus austauschen können.

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